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Chronik des Wieselburger Billard-Sportclubs seit der Gründung 1992 bis in die Jetztzeit - 20 Jahre Clubgeschehen im Zeitraffer
1992 war das Jahr der Gründung des Wieselburger Billard-Sportclubs.
Die Pioniere des Billardsports in Wieselburg heißen Heinz Reiter und Martin Gepart. Die beiden Wieselburger, die zu diesem Zeitpunkt beim Nachbarclub Melk spielten, entschlossen sich, in ihrer Heimatstadt einen eigenen Verein zu gründen.
Die erste Heimstätte des Clubs befand sich im Obergeschoß des Gasthauses Ryborz in der Mankerstraße Nr. 7. Drei kleine Turnierbillards sicherten den Spielbetrieb.
Die Spieler unseres Vereins waren bereits ab der Saison 1992/93 in das Turniergeschehen, sowohl auf Club- als auch auf Verbandsebene involviert, und so entwickelte sich von Beginn an eine rege sportliche Tätigkeit im Verein. Auch die Mannschaftsmeisterschaft wurde bereits in der ersten Saison bestritten und das Wieselburger Team belegte in der damaligen Regionalliga Nord den vierten Platz.
Im Laufe der Jahre gelang es immer wieder einzelnen Spielern, sich bei den Verbandseinzelturnieren für diverse Finali zu qualifizieren und dort auch erfolgreich abzuschneiden, bzw. sich in eine höhere Klasse zu überspielen. Es würde den Rahmen hier sprengen, alle diese Leistungen hier zu erwähnen. Einige Highlights sollten aber doch herausgegriffen werden:
So holte sich Erich Gramshammer in der Saison 1996/97 den Landesmeistertitel in der Freien Partie am Matchbillard, sowie den Seniorenstaatsmeistertitel in der Disziplin Dreiband am Kleinbillard.
Der größte sportliche Erfolg für den Verein war sicherlich im Jahre 1995/96 der Meistertitel in der 2. Bundesliga der Mannschaftsmeisterschaft am Kleinbrett und damit verbunden der Aufstieg in Österreichs höchste Spielklasse.
Martin Gepart, Erich Gramshammer, Gerhard König und Helmut Gröbner waren die Spieler dieser so erfolgreichen Mannschaft.
Noch bemerkenswerter war dann allerdings der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga in der Saison 1996/97, ehe die Mannschaft in der Saison 1997/98 wieder in die zweithöchste Spielklasse zurückkehrte.
Als einer der organisatorischen Höhepunkte ist sicherlich die Österr. Meisterschaft in der Disziplin Dreiband zu nennen, welche in der Saison 1996/97 zum 5-jährigen Jubiläum in der Niederösterreichhalle am Messegelände abgehalten wurde.Im Jahre 1999 übersiedelte der Club von der Mankerstraße nach Rottenhaus in das Bürogebäude der Firma Wüster, deren Chef Hubert Gatterweh, ein wahrer Gönner des Billardsports, die erforderlichen Räumlichkeiten im Obergeschoß zur Verfügung stellte. Ein Spielbetrieb rund um die Uhr war von nun an uneingeschränkt möglich und auch ein viertes Kleinbillard wurde angeschafft.
Diese Übersiedlung stellte den Startschuß für eine intensive Nachwuchsarbeit dar, die ein paar Jahre später ihre Früchte zu tragen begann.
Schulkindern wurde im Club der Carambol-Billardsport nähergebracht und alsbald hatte man eine Schar von Jugendlichen, die zwei Mal in der Woche regelmäßig trainierte. Nicht alle blieben dem Billardsport erhalten, doch bleibt die Hoffnung, daß sie in einigen Jahren wiederum den Weg zum Billardsport finden.